Rheinböllen

  • Rheinböllen, das "Tor zum Hunsrück"
  • Ortskern von Rheinböllen
  • Das alte Rathaus mit Marktbrunnen
  • Kath. Kirche St. Erasmus Rheinböllen
  • Ev. Kirche Rheinböllen
  • Die Luther-Glocke vor der Ev. Kirche
  • Gemeindezentrum in Rheinböllen
  • Puricelli-Stift
  • Aussichtsturm auf dem Hochsteinchen
  • Der Waldsee Ellerner Weiher

Die Stadt Rheinböllen, das volkstümlich auch das „Tor zum Hunsrück“ genannt wird, wurde erstmals im Jahre 1309 erwähnt und liegt in landschaftlich reizvoller Lage im Naturpark Soonwald-Nahe. Der Soonwald lädt mit den zahlreichen Rad- und Wanderwegen zu ausgedehnten Touren ein. Dort wo früher der Schinderhannes und der Jäger aus Kurpfalz unterwegs waren, triffst Du heute zahlreiche heimische Tierarten an, bei etwas Glück auch die Wildkatze.

Badefreunde finden am idyllisch gelegenen Waldsee Abkühlung an heißen Tagen. Wer unabhängig vom Wetter sein möchte, sollte dagegen das moderne Freizeitbad- und Erlebnisbad Rheinböllen aufsuchen. Im Winter lockt der Schanzerkopf (627 Meter) mit seiner Rodelpiste viele Wintersportler an.

Charakteristisch für diese Region ist der typische Kontrast zwischen Wiesen und Feldern der landwirtschaftlich genutzten Hochflächen und den bewaldeten Höhenrücken. Mit dem Hochsteinchenturm (648 Meter) und dem Bergfried der Burgruine Koppenstein (570 Meter) findest Du gleich zwei Aussichtstürme, welche Dir einen herrlichen Ausblick über die Hunsrückhochfläche und den Soonwald ermöglichen. Wer davon nicht genug hat, entdeckt unweit davon den im Jahre 1902 errichteten Bismarckturm bei Sargenroth. Er hat eine Höhe von knapp 18 Metern und kann über eine 70-stufige Stahltreppe bequem bestiegen werden.

Zwei mittelalterliche Kirchen zeugen von einer geschichtlichen Vergangenheit in Rheinböllen. Im Jahre 1332 wurde erstmals die Ev. Kirche Kirche erwähnt, die frühere Dorfkirche mit einem wuchtigen Turm, der auch als Zufluchtsstätte diente. Kunstvolle Antependien schaffen im Raum eine helle, ruhige Atmosphäre. Die 1928 gegossene kleine Glocke wurde im März 1945 im Laufe der Kriegshandlungen beschädigt und musste im Jahre 1976 gegen eine neue Glocke ausgetauscht werden. Sie ist als stumme Zeugin der ortsgeschichtlichen Ereignisse von Rheinböllen noch heute neben der Kirche zu besichtigen.

Die Pfarrkirche St. Erasmus, einst eine provisorsiche Kapelle der Katholiken im Dorf, wurde mit Beginn des Jahres 1775 errichtet. 1841 erfolgte der Anbau des Westturmes im neuromanischen Stil. Die heutige Kirche wurde 1872 fertiggestellt. Die Ausstattung aus der Erbauungszeit ist vollständig erhalten, so z.B. die Altäre, die Orgel oder auch die Kanzel.  Der wertvollste Teil der Ausstattung ist die Verglasung aus den Jahren 1895-98. Es sind figürliche Darstellungen in schönen farbigen Ausführungen.

Der Hochwildschutzpark von Rheinböllen, mit seinen fast 100 Hektar, bietet ebenfalls ein besonderes Naturerlebnis. Rundwanderwege führen Dich durch die Gebiete der Wölfe, der Luchse, zum Muffelwild und zum Gehege des Schwarzwildes. Verschwiegene Pirschpfade und gut getarnte Hochsitztribünen garantieren eine erfolgreiche Wildbeobachtung.

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Weitere Infos und Kontakt

Tourismusinformation Rheinböllen
Am Markt 1
55494 Rheinböllen
Tel.: 06764 / 39-0
touristinformation@rheinboellen.de