Rödental

  • Rödental im Landkreis Coburg
  • Weitläufige Wiesen, oberhalb das Schloss Rosenau
  • Schloss Rosenau
  • Ehemalige Benediktinerabtei Mönchröden in Rödental
  • Christuskirche in Mönchröden
  • Europäisches Museum für Modernes Glas
  • Herrgottsmühle in Oeslau, OT von Rödental
  • Burgruine Lauterburg
  • Der Innehof der Burgruine
  • Froschgrundsee mit der Talbrücke

Rödental, ein Zusammenschluss mehrerer Gemeinden an den Ausläufern des Thüringer- und Frankenwaldes, kann auf eine 850-jährige Geschichte zurückblicken. Die „Stadt der Keramik und der Puppen" hat alles zu bieten, was eine Reise entlang der Spielzeugstraße zum unvergesslichen Erlebnis macht. Einzigartig ist die Dichte der vielen ortsansässigen und weltberühmten Unternehmen aus der Puppen-, Spielwaren und Keramikindustrie. Viele in Rödental beheimatete Firmen bieten Werksbesichtigungen und einen Werksverkauf direkt am Standort an.

Die Gemeinde mit ihren etwa 13.000 Einwohnern hat darüber hinaus einen hohen Freizeitwert. So bietet sich etwa eine Besichtigung von Schloss Rosenau an, die Geburtsstätte des Prinzen Albert. Das im Jahre 1439 erstmals urkundlich erwähnte Schloss, einst Sommersitz des europäischen Hochadels, liegt malerisch über dem Tal der Itz, inmitten einer englisch-romantischen Parkanlage. Das aufwendig restaurierte Schloss kann heute besichtigt werden. Im Sommer findet auf den weitläufigen Wiesen unterhalb des Schlosses jährlich das traditionelle mittelalterlich angehauchte örtliche Volksfest statt. Direkt auf dem Parkgelände befindet sich das Europäische Glasmuseum. Über 500 Exponate von 250 internationalen Keramikern bilden die größte Präsentation an moderner Keramik im süddeutschen Raum.

Mühlen, spätgotische Kirchen und Kloster prägen das Bild der Gemeinde. Das ehemalige Benediktinerkloster Mönchröden ist das wohl berühmteste Kloster und ein kultureller Schatz in der Region. Direkt daneben ragt die ehemalige Klosterkirche und heutige Christuskirche empor. Das Innere der Kirche zeichnet sich aus durch das klare Deckengewölbe mit seinen feinen Rippen und Schlusssteinen. Sehenswert ist der Taufstein von 1676. Von der großen Vergangenheit des Klosters zeugen heute drei Grabplatten im Chorraum.

Wanderer genießen in Rödental die reizvolle Landschaft. Vom Schloss Rosenau führt ein Naturlehrpfad über die „Hohe Schwenge“ u .a. auch am Herzogsbrunnen vorbei, bis hin zur Burgruine Lauterburg. Von der Ruine aus genießt man den weiten Ausblick ins Tal der Itz.

Durch seine Lage im nordbayerischen Mittelgebirge ist Rödental ein Paradies für Mountainbiker. Im Norden Rödentals liegt der Froschgrundsee, ein 23 Hektar großer Stausee. Seit dem Neubau der ICE-Strecke Nürnberg-Erfurt bietet die größte freitragende Bogenbrücke Europas einen imposanten Kontrast zum See. Zum See mit seinem angrenzenden Biotop führen mehrere Rad- und Wanderwege. 

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Kontakt und weitere Infos

Rathaus Rödental
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96472 Rödental

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Tel. 09563/96-0